Der zweite Standort, Schwanenwall 4.

GESCHICHTE

Tradition und Moderne

Wilhelm Wölbert, geboren in Sevenich (Hunsrück), erlernt in schwierigen Zeiten das Tischlerhandwerk und legt im Jahre 1925 seine Prüfung zum Tischlergesellen vor der Handwerkskammer Koblenz ab. In den folgenden Jahren geht er, wie damals üblich, auf die Walz. Nach mehreren Stationen wird er in Dortmund ansässig und wohnt zunächst im Kolpinghaus.

Schriftzug am heutigen Standort.

Bei sehr wechselhafter Beschäftigungsmöglichkeit auf dem Arbeitsmarkt faßt er den Entschluß sich selbständig zu machen und eröffnet Anfang der 40er Jahre in der Sedanstraße sein erstes Ladengeschäft. Ist es anfänglich noch erforderlich kleinere Tischlerarbeiten und Reparaturen auszuführen um das Überleben des Betriebes zu sichern, so entsteht schon bald ein reiner Handelsbetrieb mit immer umfangreich- erem Sortiment. Die Auslieferung erfolgt zunächst noch mit einem Handwagen oder aber mit dem Fahrrad.

Die Dynamik der Geschäftsentwicklung wird maßgeblich durch den Produktbereich Sperrholz bestimmt. Als sich entwickelnder Werkstoff mit wachsender Zahl an Aus- führungen und Einsatzmöglichkeiten bringt dieser dem Verarbeiter viele Vorteile. Ende der 40er Jahre wird das Sortiment fortlaufend erweitert und umfaßt inzwischen Sperrholztüren, Furniere, Beschläge/Verbindungstechnik, Oberflächenmittel und sonstigen Schreinerbedarf.



Angebot zur Eröffnung

Im Jahre 1941 erfolgt der Umzug zum Schwanenwall 4, es werden zusätzlich Plattenzuschnitte angeboten, die Firma Sperrholz-Wölbert wird in das Handels- register beim Amtsgericht Dortmund eingetragen. Zum Ende des Jahres wird ein Pufferlager im Hafengelände eingerichtet, von wo aus man im Jahre 1944 in ein größeres Lager auf dem Gelände des Ostbahnhofes mit Gleisanschluß ausweicht.

Mit großer Umsicht durch die Wirren der Kriegsjahre geführt, und nach mehrmaligem Wiederaufbau der durch Bomben zerstörten Gebäude nimmt das Unternehmen in den Nachkriegsjahren einen großen Aufschwung. Mit dem Geschäft am Schwanen- wall und dem Lager am Ostbahnhof ist die Firma inzwischen zu einem für die Branche, wie auch am Standort, führenden Unternehmen gereift, die ständigen Mitarbeiter zählen 15.

Die günstige Entwicklung setzt sich fort und schon bald werden größere Lagerflächen erforderlich. Im Jahre 1952 folgt der Kauf des Geländes Klönnestraße 72. Die vorhandenen Hallen werden für die Zwecke der Firma umgebaut und neue Gebäude errichtet, womit auch die Zahl der Mitarbeiter weiter ansteigt.

Durch den Kauf und Wiederaufbau eines durch Blitzschlag zerstörten Bauernhofes in Beltheim-Sevenich entsteht im Jahre 1956 eine Niederlassung. Der Standort wächst und entwickelt sich gut, neue Arbeitsplätze in der von Landwirtschaft geprägten Region entstehen.

Im Jahr 1967 erfolgt der Bau eines neuen Verwaltungsgebäudes an der Einfahrt Inselstraße in Dortmund. Der Bau einer neuen Halle zur Aufnahme von Massivhölzern erfolgt 1972. Die Gesamtmitarbeiterzahl der beiden Standorte steigt auf 34. Nach wie vor wird der Handel mit Schnitthölzern sowie Hobelware in- und ausländischer Herkunft betrieben. Mehr und mehr Fertig- und Halbfertigprodukte finden sich nun im Sortiment. Sperrholz, neben Türen, nimmt noch immer den größten Stellenwert ein. Ein leistungsfähiger Fuhrpark steht zur Verfügung.

Mit dem Tod des Firmengründers im Jahre 1992 geht das Unternehmen auf seinen Neffen Herbert Wölbert über, der die Geschäfte schon seit vielen Jahren führt. Weitere Investitionen an beiden Standorten schaffen in den Jahren bis heute eine moderne und leistungsfähige Holzgroßhandlung. Es werden zur Zeit 38 Mitarbeiter beschäftigt.

 Seit 1998 ist mit Markus Wölbert die „dritte Generation“ im Unternehmen tätig.

 



Kalender aus dem Jahre 1954
Wilhelm Wölbert in den 50er Jahren

 

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SPERRHOLZ-WÖLBERT KG  |  DORTMUND: (0231) 55 75 95-0  dortmund(at)sperrholz-woelbert.de  |  BELTHEIM-SEVENICH: (06762) 40 22-10  beltheim(at)sperrholz-woelbert.de